Gesundheitstipp

Gesetzlich Versicherte erhalten 30 Prozent mehr Zuschuss zum Zahnersatz, wenn sie durch ihr Bonusheft regelmäßige Zahnarztbesuche über mindestens zehn Jahre nachweisen können.

Funktionsanalyse und -therapie

Vorbeugung von Kiefergelenksproblemen und Kiefergelenksbeschwerden

Im Zuge umfangreicher Neuversorgungen werden bei Bedarf die Kiefergelenke und deren Bewegungen mittels eines elektronischen Systems (Arcus Digma II) dreidimensional vermessen. Anhand dieser Werte kann der Zahntechniker die neuen Zähne speziell auf das Kiefergelenk und Kaubewegungen anpassen. So kann ein harmonisches Zusammenspiel zwischen Kiefergelenk und Zähnen von Anfang an ermöglicht und späteren Gelenkschäden vorgebeugt werden.

Behandlung von Kiefergelenksproblemen und Kiefergelenksbeschwerden

Oft können Kiefergelenksprobleme Auslöser für Kopf- und Muskelschmerzen im Gesichtsbereich sein. Schmerzen vor dem Ohr - vor allem morgens - sind ein klares Zeichen für nächtliche Kieferaktivität durch Knirschen oder Pressen.

Durch eine exakte "Funktionsanalyse" lassen sich Fehler im Kausystem erkennen und Kiefergelenksbeschwerden durch die "Funktionstherapie" oft beheben oder zumindest lindern.

Möglichkeiten bei Kiefergelenksschmerzen

  • Umfassende Untersuchung des Kiefergelenkes (Funktionsanalyse), um Störfaktoren im Kausystem zu erkennen
  • Schienentherapie bei Kiefergelenksbeschwerden und Kaumuskulaturstörungen
  • Knirscherschienen zur Vorbeugung von Kiefergelenkserkrankungen und Vorsorge gegen zunehmenden Zahnsubstanzverlust (Abrasionen) oder stärker werdendes Gelenkknacken
  • Behandlung von Muskelverspannungen und -schmerzen in Zusammenarbeit mit erfahrenen Physiotherapeuten/Krankengymnasten
  • Bei Bedarf Untersuchung der Gelenksstruktur mit dreidimensionalen Aufnahmetechniken (DVT) bei schweren Gelenkserkrankungen und -schädigungen