Zahnimplantate - ein Durchbruch in der modernen Zahnheilkunde

Zahnimplantate stellen einen Schwerpunkt unserer Zahnarztpraxis in Wilhelmshaven dar. Dank medizinischer Forschung und ärztlicher Erfahrung sind Zahnimplantate zu einer sicheren und dauerhaften Lösung in der Zahnheilkunde geworden.

Die Implantologie ist inzwischen seit vielen Jahren ein fester Bestandteil der Zahnheilkunde und heute nicht mehr wegzudenken. Langzeitstatistiken haben gezeigt, dass Zahnimplantate bei guter Mundhygiene eine sehr hohe Lebenserwartung haben und eine optimale Alternative zu Brücken und Prothesen ohne festen Halt darstellen können.

Dr. Jürgen Süllwold hat erfolgreich das einjährige "Curriculum Implantatprothetik und Zahntechnik" mit der Zertifizierungsprüfung der Deutschen Gesellschaft für Implantologie im Zahn-, Mund- und Kieferbereich e.V. (DGI) beendet.

Dr. Daniel P. Hützen hat erfolgreich das einjährige „Curriculum Implantologie" mit der Zertifizierungsprüfung der Deutschen Gesellschaft für Zahnärztliche Implantologie DGZI e.V.  beendet.

Darüber hinaus besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem im ebenfalls im Gesundheitszentrum St. Willehad tätigen Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen Dr. Dr. Rainer Fangmann M.Sc. in allen Bereichen der zahnärztlichen Implantologie und Chirurgie.

Was sind Implantate?

Implantate bestehen aus reinem Titan oder Zirkondioxid-Keramik, zwei Werkstoffen, die sich in der Medizintechnik bereits lange bewährt haben und biologisch sehr gut verträglich ("biokompatibel") sind.

Implantate als "künstliche Zahnwurzeln" verbessern die Kauqualität gegenüber "konventionellen" Zahnersatzversorgungen und können bei "lockeren" Prothesen für festen Halt sorgen.

Wie lange dauert es vom Implantat zu den neuen Zähnen?

Implantate werden im Kieferknochen verankert (ähnlich einer Schraube) und sind nach einer Einheilzeit von 2-6 Monaten stark belastbar.

In günstigen Fallen sind Implantate auch sofort belastbar, so dass auf einen herausnehmbaren Zwischenzahnersatz verzichtet werden kann. Bei umfangreichen Neuanfertigungen von Zähnen mit Implantaten hat sich die Zusammenarbeit und räumliche Nähe zum Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen Dr. Dr. Rainer Fangmann M.Sc. (im gleichen Haus) bewährt.

So ist es häufig möglich, innerhalb weniger Stunden nach Zahnentfernung und simultaner Implantatsetzung neue feste Zähnen zu erhalten. Dies erfordert im Vorfeld eine genaue und sorgfältige Planung.

Wann setzt man Implantate in den Kieferknochen ein?

Einzelne Zähne fehlen

  • Wenn einzelne Zähne fehlen, kann man diese durch Implantate ersetzen. Bisher musste man die (möglicherweise vollkommen gesunden und ungefüllten) Nachbarzähne abschleifen, um durch eine Brücke den fehlenden Zahn zu ersetzen. Durch Implantate müssen Nachbarzähne nicht mehr überkront werden, sondern der zu ersetzende Zahn wird ausschließlich auf dem Implantat befestigt. Das Abschleifen gesunder Zähne erübrigt sich.

Mehrere Zähne fehlen

  • Fehlen mehrere Zähne, kann man diese durch einzelne oder nebeneinander stehende Implantate ersetzen. Es sind dann Einzelkronen und auch Brücken auf Implantaten möglich, um die fehlenden Zähne zu ersetzen. Dies ist vor allem bei längeren Lücken nötig, wenn mehrere Zähne nebeneinander fehlen.

Es sind nur noch wenige oder keine Zähne mehr vorhanden

  • Wenn nur noch wenige Zähne vorhanden sind oder gar alle Zähne fehlen, ist es oft schwierig, einen Zahnersatz (Prothese) fest zum Halten zu bringen.
    Hier können Implantate hervorragend Abhilfe schaffen und für eine feste Verankerung sorgen.
    Dazu werden mehrere Implantate in den Kieferknochen eingesetzt. Diese dienen als Anker, um die Prothese darauf zu befestigen. Ein fester Sitz ist wieder gewährleistet. Somit lässt sich durch Implantate auch bei Prothesenträgern wieder ein kräftiger Biss erzielen, ein "Wackeln" einer Prothese wird verhindert.
  • In vielen Fällen ist auch beim zahnlosen Kiefer ein fester Zahnersatz bei entsprechender Implantat-Anzahl möglich.